Alleinerziehend und nur noch erschöpft? Warum du dich selbst nicht vergessen darfst
Es gibt Tage, da wachst du morgens auf und bist eigentlich schon müde, bevor der Tag überhaupt angefangen hat.
Nicht diese normale Müdigkeit, die nach einem Kaffee langsam verschwindet. Sondern diese tiefe Mama-Müdigkeit, die irgendwo zwischen Brotdosen, Terminen, Sorgen, Wäschebergen und innerem Druck sitzt.
Du stehst auf, obwohl dein Körper noch liegen bleiben möchte. Du machst Frühstück, suchst Socken, erinnerst an die Zahnbürste, packst die Trinkflasche ein und irgendwo ruft ein Kind: „Mamaaa, wo ist mein Sportbeutel?“
Und während du noch versuchst, den Morgen irgendwie freundlich zu halten, läuft dein Kopf schon längst weiter.
Hat das Grundschulkind heute Musik?
Braucht das Kita-Kind Matschhose?
War da nicht ein Zettel wegen Klassenausflug?
Wann war der Kinderarzttermin?
Muss ich noch die Nachhilfe bestätigen?
Ist genug Brot da?
Wann kaufe ich Vorräte nach?
Und wann genau soll ich eigentlich arbeiten, aufräumen, kochen, waschen und dabei nicht komplett durchdrehen?
Und dann fragst du dich irgendwann ganz leise:
Wo bleibe eigentlich ich in dem ganzen Alltag?
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